Symphonieorchester Konzert

AMERIKA

AMERIKA, Symphoniekonzert

Es spielt: das Kammerorchester der Stadtkapelle Seligenstadt 1908 e.V., Gesamtleitung: Roman Zöller

Am 22. Mai in St. Marien, Steinweg 25,
63500 Seligenstadt

17:00 Uhr

Eintritt: 20 Euro | Familienkarte 30 Euro
Vorverkauf: 18 Euro | erm. 14 Euro |

Vorverkauf: geschichten*reich Seligenstadt | Der Buchladen Seligenstadt | Zabos Werkstatt

Unter dem Motto „Amerika“ präsentiert das Symphonieorchester der Stadtkapelle Seligenstadt am Sonntag, den 22. Mai 2016 um 17:00 Uhr sein Konzertprogramm in der Katholischen Kirche St. Marien in Seligenstadt.
 
Während eines dreijährigen Amerikaaufenthaltes komponierte der tschechische Komponist Antonin Dvorak seine 9. Sinfonie, die den Titel „Aus der neuen Welt“ trägt. Dieses Werk erfreut sich seit seiner Uraufführung 1893 in New York allerorten großer Beliebtheit und kann als Höhepunkt in Dvoraks Schaffen bezeichnet werden. Unter der Leitung von Roman Zöller wird dieses populäre Werk nun in Seligenstadt zur Aufführung kommen. Im Symphonieorchester der Stadtkapelle musizieren die Streicher des Kammerorchesters der Stadtkapelle und des Hochheimer Kammerorchesters gemeinsam mit einem festen Stamm von Holz- und Blechbläsern. Nur durch eine solche Kooperation und intensive Proben lassen sich die klanglichen und rhythmischen Facetten von Dvoraks Musik auch mit ambitionierten Laien darbieten.
Viele Themen aus Dvoraks Sinfonie sind sehr bekannt und gleiches gilt auch für die Melodien des zweiten Werks, George Gershwins „Rhapsody in Blue“ für Solo-Klavier und Orchester. In dieser Komposition verbindet Gershwin in seiner ganz besonderen Stilistik Jazz und konzertante Sinfonik. Die Uraufführung fand 1924 ebenfalls in New York statt. Die Solo-Partie übernimmt in Seligenstadt Christopher Miltenberger. Er ist ein sehr vielseitiger Pianist und mit seinen Schwerpunkten sowohl in der klassischen Klavierliteratur als auch im Pop, Jazz und in der freien Improvisation ist er geradezu eine Idealbesetzung für Gershwins Musik. Neben seiner Konzerttätigkeit lehrt er als Professor an der Hochschule für Musik in Mainz und als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Frankfurt.
 
Eröffnet wird das Konzert mit dem „Adagio for Strings“ (Adagio für Streicher) von Samuel Barber, welches auch in New York uraufgeführt wurde. Diese sehr innige und intensive Musik gilt als Barbers populärste Komposition.